Schlafprobleme

Schlafprobleme erkennen und behandeln

 

Wie viel Schlaf ein Mensch braucht ist sehr unterschiedlich. Manche kommen gut mit 6 Stunden aus, andere benötigen 9 Stunden. Daran ist also eine Schlafproblematik nicht festzumachen. Auch nächtliches Aufwachen ist an sich kein Problem, sondern gehört zu normalem, gesundem Schlaf dazu.

 

Wie erkenne ich eine Schlafstörung?

 

Ein- und Durchschlafprobleme betreffen inzwischen sehr viele Menschen. Kennzeichen können Ruhelosigkeit, Agitiertheit, Nervosität oder Gedankenkreisen sein. Menschen, die abends schlafen wollen, aber nicht einschlafen können oder in der Nacht aufwachen und nicht zurück in den Schlaf finden, spüren meist die Auswirkungen dieser Schlafprobleme in ihrem Alltag. Das betrifft aber auch Personen, die vermeintlich gut schlafen, am nächsten Morgen jedoch „wie gerädert“ aufwachen. Unterscheiden kannst du außerdem zwischen kurzfristigen Schlafproblemen und einer chronischen Schlafstörung. Diese Fragen helfen dir bei der Orientierung:

  • Wie lange leidest du bereits unter den Symptomen?
  • Wie oft treten die Beschwerden auf?
  • Wie lange benötigst du schätzungsweise zum Einschlafen?

 

Ursachen von Schlafproblemen

 

Die Ursachen von Schlafprobleme sind sehr unterschiedlich. Eine Hauptursache von Schlafproblemen heutzutage ist aber sicherlich Stress. Hektik und Probleme in der Arbeit, eine anstehende Prüfung, oder eine schwierige Zeit durch veränderte Lebensumstände können Schlafprobleme auslösen.  Angst oder Depressionen können ebenfalls Schlafprobleme mit sich bringen.  Nicht zu unterschätzen sind außerdem Essgewohnheiten und Abendrituale insbesondere Fernseh- und Handygewohnheiten.

 

Auswirkungen von Schlafproblemen

 

Wahrscheinlich bist du auf diese Seite aufmerksam geworden, weil du Symptome von Schlafproblemen in deinem Leben erkennst. Sei es das Gefühl nicht erholt aufzuwachen oder aber Müdigkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten oder Erschöpftheit. Weitere Symptome können geringes Durchhaltevermögen, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und/oder Gereiztheit sein. Dass wiederum wirkt sich dann sekundär auch auf das soziale Umfeld aus. Streit mit Freunden oder dem Partner ist vorprogrammiert. Aus diesem Teufelskreis, brichst du leichter aus, wenn eine aussenstehende Fachperson dich dabei unterstützt.

 

Schlafprobleme effektiv behandeln

 

Wie bei allen Belastungen gilt es, einen offenen und umfassenden Blick zu bewahren. Am anderen Ende der Symptome, stehen Ursachen, die erkannt werden müssen. Dann ist auch eine ganzheitliche Linderung der Problematik möglich. Ein wertvoller Tipp um deine Schlafstörungen zu reduzieren, ist es, eine Art Protokoll zu führen. Notiere dir jeden Tag folgende Punkte:

  • private Belastungen, Ängste
  • Abendgestaltung
  • Essgewohnheiten
  • Dauer der Einschlafzeit,
  • Häufigkeit und Dauer  der Aufwachphasen
  • Aufwachzeiten
  • Medikamente, Alkoholkonsum

Oft hilft schon das Erkennen dieser Punkte, zu einem besseren Schlaf. Manchmal siehst du aber, gerade die Faktoren, die dir am meisten helfen würden, nicht. Dann ist es hilfreich, ein Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen, um mit der Unterstützung, „blinde Flecken“ zu erkennen.

Die psychologische Beratung findet im gemeinsamen Gespräch, die Punkte, die dich am meisten belasten und die Möglichkeiten zur Linderung die dir helfen können, deine Problematik aufzulösen. Die Arbeit ist also eine ganz individuelle und abhängig von deiner Persönlichkeit, deinen Sichtweisen und deinen Herangehensweisen an Herausforderungen.

 

5 Tipps für einen gesunden Schlaf

 

1.  Achte auf deine Abendgewohnheiten.

Wie du deinen Abend verbringst, ist ein wichtiger Bestandteil der Milderung deiner Schlafprobleme. Esse nicht zu spät, am besten ein paar Stunden vor dem Schlafengehen und schaue eine Stunde vor dem Schlafen gehen nicht mehr auf dein Handy. Sowohl das Displaylicht als auch der Inhalt der Nachrichten oder Social Media, führen dazu das Gehirn aktiv zu halten.

2. Dein Schlafzimmer – ein Wohlfühlort

Dein Schlafzimmer und dein Bett sollen ein Ort der Entspannung und Ruhe sein. Richte es so ein, dass du dich darin wohlfühlst und zur Ruhe kommen kannst. Am Besten verbannst du alles, was nicht in ein Schlafzimmer gehört, wie Wäscheständer, Arbeitsmaterial usw.

3. Finde Entspannung

Gerade dieser Tipp klingt auf den ersten Blick „abgedroschen“. Genauso wie „Tu dir Gutes“. Früher schon bekannt und in seiner Wichtigkeit geschätzt, gilt dies für heute immer noch.
Lass die Gedanken und deinen Körper zur Ruhe kommen. Achte darauf genug Ausgleich in deinem Alltag zu haben. Beantworte dir als ersten Schritt die Fragen: Welcher Sport, welche Bewegung tut mir gut? Was bereitet mir im Alltag Freude? Was hat mir früher Spass gemacht?

4. Ärgere dich nicht wenn es nicht immer klappt

Wenn du nach einer halben Stunde immer noch nicht schlafen kannst, dann stehe bitte wieder auf um keine negativen Gedanken mit dem Schlafengehen zu assoziieren. Überlege dir am Besten vorher schon was du dann machen könntest. Vielleicht lesen oder etwas malen. Auf jeden Fall sollte es etwas Ruhiges sein.

5. Beende das Gedankenkarussell

Gedankenkreise, um Probleme oder Ärger sind häufig Schuld an Einschlafproblemen. Wende regelmäßig Atemtechniken, Körperreisen, kleine Meditationen an. Auch spezielle Gedanken-Stopp Übungen können helfen. Im Gespräch mit mir, finden wir heraus, was dir am Besten liegt und am Meisten hilft. Durch meine Anleitung gelingt es dir einfach und leicht, diese anzuwenden. Durch regelmäßiges Anwenden, findest du schneller in die Entspannung und somit in den Schlaf.

 

Gerne helfe ich dir bei allen Themen rund um deine Schlafprobleme. Für gesunden, erholsamen Schlaf und mehr Energie am nächsten Tag!

info@psychologische-onlineberatung.at

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