Stärke deinen Selbstwert

Die 3 Säulen des Selbstwertgefühls

Selbstliebe
Selbstvertrauen
Selbstbewusstsein

Selbstwert erhöhen

Ich zeige dir, wie du deinen Selbstwert stärkst – aber was bedeutet überhaupt viel oder wenig Selbstwert?

Unser Selbstwert zeigt uns, wie viel Wert wir uns selbst beimessen. Also die Wertschätzung der eigenen Person gegenüber. Diese Wertschätzung können wir im Verhalten und in unserem Denken festmachen. Viele Menschen, denken sie leisten zu wenig, können zu wenig, sind nicht liebenswert oder gut genug und genau diese Gedanken drücken beispielsweise den Wert, den wir uns selbst beimessen.

Der Selbstwert resultiert aber auch daraus, ob der Mensch zu dem, wie er lebt, zu dem, was er tut, „ja“ sagen kann. Ob er einverstanden ist, wie er sein Leben gestaltet, ob er als richtig ansehen kann, was er tut.

Wir haben ein angeborenes Bedürfnis nach Wertschätzung und Akzeptanz. Im Laufe des Lebens machen wir nun unterschiedliche Erfahrungen mit anderen Menschen. Ablehnung und Verletzungen können dazu führen, dass wir uns Selbst weniger wichtig, weniger wertvoll wahrnehmen. Aber die gute Nachricht ist: deinen Selbstwert kannst du jederzeit aufbauen!

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Negative Glaubenssätze entstehen meist schon durch den Umgang der wichtigsten Bezugspersonen mit uns. Eine große Rolle wie wir uns und die Umwelt sehen, spielen die Erfahrungen in der Kindheit und wie unsere Eltern mit uns umgegangen sind. Hatten deine Eltern Vertrauen in deine Fähigkeiten? Hast du dich anerkannt und geborgen gefühlt? Was bedeutet es, wenn man nur geliebt wurde, wenn man „brav“ war?

Weiters integrieren wir Werte und Meinungen anderer in unser System und merken irgendwann gar nicht, dass diese von außen stammen, sondern empfinden es als unsere eigenen Anschauungen. Man spricht dann von Introjektion.

Das Selbstbild entsteht zwar in der Kindheit, wird aber durch Erfahrungen des ganzen Lebens geprägt und kann sich dadurch auch verändern.

Außerdem bestimmen nicht nur die Erziehung der Eltern sondern auch das bewusste Wahrnehmen und Ausbauen der eigenen Fähigkeiten, eigene Tätigkeiten, unser Vertrauen in uns selbst sowie unser authentisches wertorientiertes Handeln, unseren Selbstwert mit!

 

Wie zeigt sich ein geringer Selbstwert im Alltag?

Den Selbstwert spüren wir in allen Bereichen unseres Lebens. Nicht nur eigene Lebensentscheidungen, (schulische) Leistungen, Berufswahl und Berufsausübung, Entwicklung von Interessen, sondern auch wie wir mit unserem Körper und mit uns selbst umgehen.

Unseren Selbstwert spüren wir in sozialen Interaktionen, nämlich auf die Art und Weise, wie wir auf Menschen zugehen, wie wir mit ihnen kommunizieren und Konflikte lösen. Er wirkt sich auf unser Wohlbefinden und unsere Lebenszufriedenheit aus.

Unser Grundbedürfnis ist es, so zu handeln, dass es unseren Werten entspricht. Wenn ich meine Meinung als wenig wichtig empfinde und mich zu sehr nach der Meinung anderer richte, übergehe ich meine Werte und versuche mich eher anzupassen. Wenn ich nicht zu meinen Bedürfnissen stehen kann, weil mein Selbstwert nicht hoch genug ist, leidet er wiederrum. Hier entsteht schnell eine negativ Spirale nach unten.

Wie fühlen sich folgende Beispiele an?

  • Du fühlst dich in deiner Beziehung mit dem Partner oft ungeliebt oder zu wenig wertgeschätzt
  • Du hast oft das Gefühl andere denken schlecht über dich
  • Du versuchst die Erwartungen anderer niedrig zu halten, aus Angst dem nicht entsprechen zu können

 

Welche Auswirkungen hat ein geringer Selbstwert?

Wenig Selbstwert kann dazu führen, dass wir uns weniger oft Nein sagen trauen, weniger unsere Meinung äußern und öfter tun, was die anderen für gut halten. Es kann sein, dass wir eigene Ideen nicht umsetzen, wenn jemand anderer sie für nicht gut befindet oder wir zeigen uns nicht gerne wie wir sind. Manchmal verstellen wir uns sogar, um anderen zu entsprechen. Das alles führt dazu, dass du mit deinen Bedürfnissen nicht in Kongruenz, also Einklang lebst und diese unterdrückst. Machst du das schon lange, fällt dir wahrscheinlich gar nicht mehr auf, dass das überhaupt so ist. Dafür können dann psychosomatische Symptome an den Tag treten, wie zb Atemnot, Magenverstimmung, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw. Natürlich hast du dadurch auch nicht die Chance korrigierende Erfahrungen zu machen und zum Beispiel zu sehen, dass deine Idee vielleicht gut angekommen wäre oder deine Meinung für andere ja interessant ist. Negative Gedanken wie: ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug, andere sind besser als ich führen in manchen Fällen sogar zu Aggressionen, existenzieller Frustration und Depression. Deshalb sollten wir uns öfter die Frage stellen, wie wir besser auf uns achten und mit uns selbst umgehen können.

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Wie erfüllend wäre es, immer auf seine Bedürfnisse zu hören und Entscheidungen frei vom Urteil anderer zu fällen?​

 

 

4 Konkrete Schritte um den Selbstwert zu steigern

Nimm Stift und Papier und stelle dir folgende Fragen:
 

Was zeichnet mich auf Dauer aus? Was sind meine Stärken? Welches sind meine Wesenspunkte? – Lebe ich das, was mir für mein Leben wichtig ist?

2.      Ermutige dich, auf dich selbst zu hören und zu dir selbst zu stehen, denn das ermöglicht dir auch die Chance neue, positive Erfahrungen zu sammeln. Dieser Mut gegen die Wünsche anderer, gegen Konventionen und ein bewusster Umgang mit der Frage: „Was willl ich?“ hilft dir zu Authentizität. Das heißt es wird dir mit Übung immer öfter gelingen zu spüren, was dir wichtig ist und was sich richtig anfühlt. Selbstwert führt zu Wert auf deine Entscheidungen und Mut dazu. Und das führt wiederrum zu Selbstwert; So kannst du eine Aufwärtsspirale entwickeln.

3.       Abwärtsvergleich als Technik
Wahrscheinlich tendierst du dazu, dich mit Menschen zu vergleichen, die in irgendeinerweise vermeintlich besser sind. Viel hilfreicher ist es aber, genau in die andere Richtung zu blicken und real zu sehen wo du stehst. Auch hilft es den Vergleich zu hinterfragen.  „Will ich das überhaupt was der andere hat? Oder nur Teile davon? Würd ich den Preis dafür überhaupt zahlen wollen?

4.       Führe ein Selbstwertjournal und stelle dir jeden Abend folgende Fragen:
Was habe ich heute gut gemacht
Wobei hatte ich Spass
Wo fühle ich mich stolz
Was ist mir heute Positives aufgefallen
Etwas, was ich heute für jemanden getan habe

So einfach es ist, diese Fragen und Übungen zu lesen, so schwierig kann es sein, antworten zu finden. Ich unterstütze dich gerne dabei!